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Freitag von  13:00 -16:00 Uhr

Tel.: 06721/942411

In Notfällen

außerhalb der Sprechzeiten

wenden Sie sich bitte

an die nächstgelegene Kleintierklinik.

 

http://www.tierklinik-bretzenheim.de/

 

http://www.tierklinik-alzey.de/

Kaninchenimpfung

Impfschema

 

Myxomatose / RHD

 

Durch einen neuen RHD Stamm empfiehlt es sich sowohl die Myxomatose als auch die RHD zwei mal im Jahr zu impfen.

 

1. Impfung im Februar

2. Impfung im Juni/Juli

 

dann Jährlich so wiederholen

 

Beschreibung der Krankheiten

 

RHD - Rabbit Haemorrhagic Disease:

  • diese Erkrankung wurde erstmals 1984 in China, ab 1988 auch bei uns in Deutschland beobachtet (daher auch der Name "CHINASEUCHE")
  • die Krankheit tritt ganz plötzlich auf: Inkubationszeit 1 - 2 Tage, in der Regel bei Tieren älter als 2 - 3 Monate
  • typisch ist der rasante Krankheitsverlauf: oft versterben die Tiere innerhalb von wenigen Stunden, ohne dass sich eine Symptomatik ausgebildet hat
  • selten verläuft die Krankheit perakut mit Fieber, zentralnervösen Krämpfen, blutigem Urin, Nasenausfluss
  • eine Therapie ist nicht möglich
  • ausgelöst wird diese Krankheit durch einen Calicivirus, der durch Kot, Urin, Speichel infizierter Tiere, aber auch durch Fliegen und Mücken übertragen wird
  • kontaminiertes Frischfutter und Schuhsohlen der Besitzer können auch zur Ansteckung dieser tödlichen Krankheit führen


Myxomatose:

  • die Erkrankung wird ausgelöst durch den Leporipoxvirus
  • typisch ist die kutane Verlaufsform: ödematose Schwellungen an Ohren, Augenlider, Lippen, Nase und Genitalien
  • je nach Erregerstatus und Allgemeinzustand versterben die Kaninchen innerhalb weniger Tage
  • bei der milden Verlaufsform können die klinischen Symptome innerhalb einiger Wochen abheilen
  • eine gezielte Therapie ist nicht möglich,
  • bei den leicht erkrankten Fällen wird symptomatisch durch Immunstimulantien (immunstärkende Medikamente, Homöopatika, Akupunktur, Magnetwelle...) und zur Unterdrückung von Sekundärinfektionen gezielt mit Antibiotika (Resistenztest!) behandelt
  • die Hauptübertragung erfolgt vom infiziertem Wildkaninchen zum Heimtier durch die Stechmücke, in deren Speichel das Virus bis zu 4 Wochen infektiös bleibt
  • eine häufige Ansteckungsquelle ist auch kontaminiertes, draußen gesammeltes Grünfutter

 

 



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© Gabriele Flöck